Saubere Leichtathleten
 |  Leichtathletik
Erstellt von Rainer Leyendecker

Gerolsteiner  Sportler säubern die Landschaft.

Eine Trainingseinheit ganz besonderer Art hatte Abteilungsleiter Jochen Kowalinski für die Leichtathleten des SV Gerolstein ausgearbeitet. Keine Sprints, keine Ausdauerübungen und nur ein kurzes Aufwärmprogramm standen auf dem Tagesplan. Über 40 Jugendliche und Kinder der  Leichtathletikabteilung beteiligten sich am Umwelttag. Es wurden kleine Gruppen gebildet und jede Gruppe kümmerte sich um einen bestimmten Abschnitt im Stadtgebiet von Gerolstein. Die Kinder und Jugendlichen des SV Gerolstein sammelten jede Menge Müll und Unrat rund um Gerolstein ein. Es war schon erstaunlich, was die Menschen offenbar gedankenlos oder sogar vorsätzlich in der Natur abladen. Reifen, ein Fahrradrahmen und jede Menge Glasflaschen stellen nur einen Teil der Ausbeute dar. Die Aktion machte auch allen Beteiligten deutlich, was die städtischen Arbeiter ganzjährig leisten, um die beliebten Wander- und Spazierwege sauber zu halten. Die Aktion war mindestens so anstrengend wie das normale Wochentraining auf der Sportanlage. Dennoch kehrten die jungen Sportlerinnen und Sportler mehr als zufrieden und mit zahlreicher „Müllbeute“ zurück zum Sportplatzgebäude.
Jochen Kowalinski zog eine positive Bilanz an diesem Tage. „Wir sind Teil des Gerolsteiner Landes und binden uns auch gerne in außersportliche Aktivitäten ein. Nicht nur Fordern, wie z. Bsp. die dringend benötigte Tartanbahn, sondern auch da mithelfen, wo es gilt.“ Er dankte den Leichtathleten für Ihren Einsatz. Belohnt wurden die fleißigen Helfer mit einem T-Shirt eines Gerolsteiner Sportgeschäftes mit dem Aufdruck „SV Gerolstein – Leichtathleten – Aktion Tartanbahn“. Viele Gerolsteiner Geschäftsleute unterstützen die Leichtathleten. Mit T-Shirts und Infos zur aktuellen Situation werben Sie in den Schaufenstern für eine neue Laufbahn. SV Vorsitzender Georg Linnerth , der nicht persönlich Anwesend sein konnte, hatte alle Beteiligten zu einem kleinen Imbiss ins Sportlerheim eingeladen. Gäste und Bürger des Gerolsteiner Landes werden sich freuen. Sie können die wundervolle Eifellandschaft wieder ohne die Zivilisationskrankheiten genießen. Wer weiß – wie lange?